Waschanlagen

Waschanlagen, die Lösung aller Probleme?

Bild Auto WaschanlageAuto in Waschanlage

Die Waschanlage wurde am Anfang der sechziger Jahre erfunden, wobei das Patent für eine vollautomatische Waschanlage nach heutigen Vorstellungen 1964 in Deutschland angemeldet wurde. Seitdem war die Technik in Auto Waschanlagen genauso dem Fortschritt unterworfen. Dabei haben sich zwei Typen von Waschanlagen etabliert:

 

Portalwaschanlagen und Waschstraßen
Portalwaschanlagen sind die Art von Waschanlage, die zumeist an Tankstellen vorzufinden ist. Das Auto wird bis zu einem gewissen Punkt hineingefahren, ein Sensor vermisst die Karosserie und je nach gewähltem Programm wird die Wäsche gestartet.

Waschstraßen sind meist in groß angelegten Waschplätzen vorzufinden. Im Gegensatz zur Portalwaschanlage bewegt sich nicht die Maschinerie um das Auto herum, sondern das Auto wird von einem Förderband durch die Waschstraße befördert und dabei den jeweiligen vorher gewählten Waschschritten unterzogen.

Die eigentliche Wäsche mit den dafür notwendigen technischen Geräten funktioniert in beiden Typen von Waschanlagen ähnlich.

So gibt es:

  • Hochdruckdüsen zur Erzeugung eines Strahls, der das Auto vorwäscht, um grobe Verschmutzungen vor dem weiteren Waschen zu entfernen.
  • Schaumdüsen um das Auto mit Reinigungsschaum einsprühen, um stark haftende Verschmutzungen anzulösen.
  • Reinigungsbürsten ( vertikal und horizontal) die das Auto abtasten und mit entsprechendem Druck das Auto mechanisch reinigen (auch für die Felgen)
  • Düsen, die auf den Unterboden gerichtet sind
  • Düsen, die verschiedene Wachse zur Konservierung nach der Wäsche Auftragen, sowie Trocknungsmittel und je nach Anlage spezielle Wachse usw.
  • Gebläse, die das Auto nach dem Waschen Trocknen

Bei der Auswahl der Waschanlage gibt es einiges zu beachten. Kleine Zeichen sind oft gute Indikatoren ob eine Waschanlage regelmäßig gewartet und gereinigt wird und helfen somit Schäden am eigenen Auto zu vermeiden.

Moderne Waschanlagen verfügen für den Schutz der Umwelt einen geschlossenen Wasserkreislauf mit integrierten Filtern zur Klärung des Waschwassers sowie einen Ölabscheider. Damit hat sich der Verbrauch von Frischwasser Herstellerangaben zufolge auf bis zu 30 Litern minimiert. Einziger Wermutstropfen ist, dass vor allem im Winter durch die wiederholte Aufbereitung des Wassers der Salzgehalt erhöht ist, was den Lack leicht angreift.

Waschanlagentest von Grip (Video)
Welche Waschtechnik macht am saubersten und wie teuer darf sie sein? Getestet werden drei Preiskategorien:

  1. 5 EUR (Waschbox bzw. Bilig-Wäsche Waschanlage)
  2. 15 EUR (Premium-Wäsche in der Waschstraße)
  3. 30 EUR (Handwäsche)

Das Ergebnis ist eindeutig: Lieber weniger oft waschen, dafür eine hochwertige Handwäsche beim Autoaufbereiter wählen. Eine solche Autowäsche ist lackschonend!